Hier wollen wir Ihnen die einzelnen Ortsteile der Gemeinde etwas näher vorstellen, können jedoch nicht den Anspruch an vollständige Daten und Fakten befriedigen. Es sollen Informationen sein, die neugierig machen uns zu besuchen.
Als "Dauban" ist der südwestlichste Ort der Gemeinde erstmalig 1377 erwähnt worden. Viele Jahre war Dauban Namensgeber für den früheren Truppenübungsplatz. Heute ist das ehemalige Übungsplatzgelände Bestandteil des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft. Der SV Dauban ist seit mitte der 60 er Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Bereich des Aerobic, Billiard und Tischtennissports aktiv. Der Verein hat sich einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit verschrieben und nimmt mit mehreren Mannschaften an regelmäßigen Punktspielen bei allengenannten Sportarten teil.
Gebelzig wurde im Zusammenhang mit der Kirche von Gebelzig erstmalig im Jahre 1346 erwähnt. Im Turm der Kirche läuten auch
heut noch die mehr als 500 Jahre alten Glocken. Im Schloß von Gebelzig, auch bekannt als "Klein Moritzburg", ist die Kindertagesstätte mit Hort, die Gemeindeküche sowie die Grundschule von Hohendubrau untergebracht. Hinter dem Schloß befindet sich ein Arche Bauernhof der Gemeinde.
Jerchwitz wird erstmalig um 1373 als Erichsdorf erwähnt. Jerchwitz ist heut für sein Teichwirtschaft bekannt, deren Fortbestand ist jedoch durch einen in unmittelbarer Nähe geplanten Steinbruch bedroht.
Groß Saubernitz wurde erstmalig unter dem sorbischen Namen "Sawbernicz" 1480 erwähnt. Die Ortslage folgt dem Lauf des Schwarzwassers. Am Dorfrand von Groß Saubernitz wurde 1994 eine moderne Biokläranlage in Betrieb genommen und stellt seither die vorgeschriebene Abwasserbehandlung für einen großen Teil der Einwohner von Hohendubrau sicher.
Ober Prauske liegt südwestlich der Hohen Dubrau und wurde 1419 erstmalig erwähnt Unweit vom Ort entfernt betreibt der Schützenverein Weigersdorf einen Schießplatz der von Sportschützen sogar aus Dresden gern benutzt wird.
Um 1732 ist der Ort Sandförstgen erstmals erwähnt worden. 1870 wurde ein bescheidener Braunkohletagebau eröffnet. Später wurde dann eine Tonlagerstätte entdeckt, zuerst unter Tage und später als Tagebau wurde der Ton abgebaut. Heut ist der besonders aktive Dorfclub das Aushängeschild dieses Ortsteiles.
1380 wird der Ort Thräna als Thranow in einem böhmischen Ortsregister erstmalig erwähnt. Bekannt ist Thräna heut vor allem durch das Freizeitcamp Thräna. Neben Wanderhütten, einem Imbiss ist auch ein Wildpark mit vielen Tieren vorhanden.
Weigersdorf ist der Sitz der Gemeindeverwaltung. Erstmalig erwähnt wurde Weigersdorf 1334 und ist damit der wohl älteste urkundlich erwähnte Ort in
Groß Radisch ist der Ort mit der höchsten Lage in der Gemeinde. Mit durchschnittlich 290 Meter Höhe schmiegt sich der Ort an den südlichen Hang der Hohen Dubrau. Erstmals erwähnt wurde der Ort als Raddischow ebenfalls im Jahre 1346 in einerKirchenmatrikel des Bistum Meißen. Heut lebt der Ort durch seine Vereine, hervorzuheben sind die vielen Veranstaltungenrund um das Kirschenfest als Höhepunkt im Jahr. Das Kirschenjahr beginnt alljährlich mit der beliebten Kirschblütenwanderung.
der Gemeinde. Bronzezeitliche Grabfunde lassen aber auf eine viel frühere Besiedlung der Region schliessen. Im September 2010 wurde nach einjähriger Umbauphase die umfangreich sanierte Sporthalle den kleinen und großen Nutzern übergeben. Nicht nur an die energetische Sanierung wurde gedacht, auch im inneren ist eine moderne Sportstätte entstanden. Durch die neue farbliche Gestaltung Innen wie Außen wirkt die Halle nun viel größer.
Alle Jahre wieder organisiert der Dorfclub Dauban den größten Weihnachstmarkt in der Gemeinde, mittlerweilen ist der Besuch des Weihnachtsmarktes am 1. Advent jeden Jahres fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit in vielen Familien auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus.
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